Operative Kündigung in Deutschland

Operative Kündigung
Avatar von Lilly Schmid

Das Arbeitsrecht in Deutschland hält die betriebliche Kündigung für wichtig. Eine Kündigung liegt hier vor, wenn ein Arbeitgeber einen Vertrag mit einem Arbeitnehmer aufgrund betrieblicher Probleme wie wirtschaftlicher Herausforderungen, Veränderungen im Unternehmen und Umstrukturierungen beendet. Im deutschen Arbeitsrecht gibt es ein klar definiertes Verfahren zur betrieblichen Kündigung und dieser Schutz ist durch strenge Gesetze geregelt.

Grundlage für die Kündigung des Betriebs ist das Kündigungsschutzgesetz. Darin wird unter anderem festgelegt, was Arbeitgeber zu tun haben, wenn sie sich für eine betriebsbedingte Kündigung eines Arbeitnehmers entscheiden.

Operative Kündigung

Es müssen berechtigte betriebliche Bedenken bestehen, warum die Fortsetzung eines Arbeitsvertrags entweder nicht durchführbar oder inakzeptabel wäre. Daher kann es zu einer schlechten Wirtschaftsleistung wie Rezessionen kommen; Veränderungen in der Umgebung; und Umstrukturierung eines Unternehmens unter anderem.

Auch bei betrieblichen Kündigungen im Arbeitgeberfall ist die Unterrichtung und Verhandlung mit dem Betriebsrat (oder anderen Arbeitnehmervertretern) erforderlich. Es fördert Offenheit, damit Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, ihre Beschwerden zu äußern.

Operative Fälle, in denen es um die Kündigung mehrerer Mitarbeiter geht, sollten auf einer Reihe fairer sozialer Auswahlkriterien basieren, anhand derer entschieden wird, welche Mitarbeiter entlassen werden. Die Kriterien zielen darauf ab, eine faire Kündigung zu gewährleisten, die sich nicht an eine bestimmte Personengruppe richtet.

Das deutsche Arbeitsrecht priorisiert bestimmte Kategorien von Arbeitnehmern, beispielsweise Menschen mit körperlichen Behinderungen und Personen, die kurz vor dem Rentenalter stehen. Diese sollten von Arbeitgebern bei der Ausstellung der Kündigungen berücksichtigt werden.

In der Regel wird vom Arbeitnehmer erwartet, dass er das Unternehmen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne (z. B. Monate) verlässt, sodass der Arbeitsvertrag nicht automatisch nach Abgabe eines Schreibens endet. In den meisten Fällen müssen Arbeitgeber eine glaubwürdige Mitteilungsfrist angeben und könnten gezwungen sein, Kulanzzahlungen (Abfindungen) zu leisten, insbesondere wenn ein Unternehmen Verluste erleidet, die zu Personalabbau führen.

Operative Kündigung

Das deutsche Arbeitsrecht bietet einen starken Schutz vor der ungerechtfertigten Kündigung eines Arbeitnehmers. Unrechtmäßige Entlassungen führen zu schwerwiegenden Klagen gegen Arbeitgeber, die die betriebliche Kündigung nicht gemäß den festgelegten Kriterien und Verfahren umsetzen.

Arbeitsgerichte in Deutschland kümmern sich um alle Ansprüche und Streitigkeiten von Arbeitnehmern, die ihre betriebliche Kündigung als ungerechtfertigt empfinden.